HDH bewertet Koalitionsvertrag mit gemischten Gefühlen

29. November 2021

Bad Honnef, 29. November 2021. Zum neuen Koalitionsvertrag „Mehr Fortschritt wagen“ zwischen SPD, Bündnis90/Die Grünen und FDP erklärt Johannes Schwörer, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Holzindustrie:
„Der Koalitionsvertrag sendet ein Signal des Aufbruchs, lässt aber noch vieles Konkretes vermissen, um die schnelle Transformation der Industrie unter Beibehaltung ihrer Wettbewerbsfähigkeit zu bewältigen. Wir begrüßen die große Bedeutung, die der multifunktionale Rohstoff Holz im Koalitionsvertrag einnimmt. Hierzu zählen die Stärkung regionaler Wertschöpfungsketten und die geplante Holzbauoffensive. Beides unterstreicht die wichtige klimaschützende und wirtschaftliche Rolle des Holzes. Dennoch sehen wir auch Widersprüche: Die Vorstellung von stärkerer Verwendung heimischer Rohstoffe bei gleichzeitiger Einschränkung der Waldnutzung ist konträr.
Der Klimawandel, die Corona-Pandemie und die demografische Entwicklung sind große Herausforderungen für die Branche und für die Gesellschaft insgesamt. Daher brauchen wir mutige und starke politische Entscheidungen, die Perspektiven erkennen lassen. Der Verzicht auf Steuererhöhungen und die geplanten Entlastungen bei den Stromkosten durch den Wegfall der EEG-Umlage sind kleine Schritte in die richtige Richtung.“

Weitere Informationen unter www.holzindustrie.de

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